11.04.2019

Azubis aus dem VRS: Für 20 Euro mehr durch ganz NRW

Landesweites AzubiTicket startet im August 2019 +++ VRS-Ticket bleibt auf der Erfolgsspur


Köln, 11. April 2019. Mit einem Zuschlag von 20 Euro im Monat durch ganz NRW: Für die Auszubildenden aus dem Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) ist das ab 1. August 2019 möglich. Die Einführung eines landesweiten AzubiTickets haben das Landes-Verkehrsministerium sowie die NRW-Verkehrsverbünde und -Aufgabenträger zum Start des neuen Ausbildungsjahres beschlossen. Auszubildende, die ein AzubiTicket des VRS im Abo haben, zahlen für das landesweit gültige AzubiTicket monatlich 80,70 Euro. Sämtliche Inhaber sind berechtigt, die Erweiterung für ihr AzubiTicket zu erwerben. Bafög-beziehende Meisterschülerinnen und -schüler sowie Beamtenanwärterinnen und -anwärter des einfachen und mittleren Dienstes gehören jetzt auch zum Kreis der Berechtigten für das AzubiTicket und damit auch des NRW-AzubiTickets. Dieses gilt dann auch für Fahrten im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), im Aachener Verkehrsverbund (AVV) und im Bereich des WestfalenTarifs. Das Land fördert den Zuschlag 2019 mit zwei Millionen Euro, im Jahr 2020 mit 4,9 Millionen Euro.

Voraussetzung für das landesweite AzubiTicket waren jeweils verbundweit gültige Tickets in den NRW-Verkehrsverbünden. Mit seinem AzubiTicket hat der VRS bereits im August 2017 die Basis für das NRW-weite Angebot geschaffen. Seitdem profitieren die gewerblichen und kaufmännischen Auszubildenden im VRS-Raum von deutlichen Mobilitätsvorteilen und einem reduzierten Ticketpreis. Seit dem Start verzeichnet der VRS steigende Absatzzahlen. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 211.000 AzubiTickets verkauft. Das ist ein Plus von 231 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (63.800). „Das VRS-Modell hat sich zu einem Riesenerfolg entwickelt. Wir sind überzeugt davon, dass die landesweite Gültigkeit die Attraktivität des AzubiTickets weiter steigern wird. Seit der Einführung des neuen Ausbildungstickets im VRS hat sich der zuletzt negative Trend bei den Absatzzahlen ins Gegenteil umgekehrt“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel.


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