02.07.2015

Rund 70 Sonderzüge für die „Kölner Lichter“

Zusätzliche Regional- und S-Bahnen bis tief in die Nacht / Geänderte Wege am Hauptbahnhof / Tipps für eine stressfreie An- und Abreise


Düsseldorf, 2. Juli 2015. Zum 15. Mal lädt die Domstadt am Samstag, dem 11. Juli 2015, zu den „Kölner Lichtern“ ein. Fast eine Million Zuschauer besuchen jedes Jahr Deutschlands größte Feuerwerks-Nacht – ein Großteil reist mit der Bahn an und ab. „Damit die Besucher möglichst stressfrei zur Veranstaltung und wieder nach Hause kommen, bringen wir gemeinsam mit DB Regio NRW rund 70 Sonderzüge auf die Schiene“, sagt Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR).

Zusätzliche RegionalExpress-, RegionalBahn- und S-Bahn-Züge
Ab Köln fahren in der Nacht von Samstag auf Sonntag zusätzlich zum regulären Fahrplan Regionalzüge in Richtung Mönchengladbach, Düsseldorf, Wuppertal, Gummersbach, Euskirchen sowie Koblenz. Auch in Richtung Aachen und Siegen sind Sonderverkehre unterwegs. Da es auf diesen beiden Strecken derzeit größere Baumaßnahmen gibt, kommen dabei auch Busse zum Einsatz: Dies betrifft die Abschnitte zwischen Düren und Aachen sowie zwischen Hennef und Au.

Zudem sind zusätzliche S-Bahnen in Richtung Bergisch Gladbach, Neuss, Düren und Düsseldorf/Essen unterwegs. Auch für Besucher aus Au/Troisdorf gibt es Sonderfahrten: Wegen Baumaßnahmen an der Strecke stehen zwischen Hennef und Au (Sieg) Busse bereit. Alle S-Bahn-Linien fahren bis ca. 2:30 Uhr in der Nacht regelmäßig von Köln ab.

Hinweis zur Reiseplanung: Informationen zu den Sonderverkehren werden ab Freitag, den 3. Juli in die Fahrplanauskunft der DB unter www.bahn.de sowie in die Fahrplanauskunft des VRS unter www.vrsinfo.de aufgenommen. Zudem werden die Fahrpläne an den Bahnhöfen entlang der betreffenden Linien ausgehängt sowie im Internet zum Download bereitgestellt unter: www.bahn.de/nrw  bzw. www.vrsinfo.de .

Vereinfachte Wege und zusätzliches Personal am Hauptbahnhof
Eine der größten Herausforderungen: Während sich die Anreise über den ganzen Tag verteilt, wollen viele Besucher gleich nach dem Feuerwerk wieder nach Hause fahren. „Zusätzliches Personal und ein spezielles Orientierungskonzept am Hauptbahnhof sorgen dafür, dass die vielen Reisenden sicher und geordnet zu den Zügen gelangen“, so Kai Rossmann, Leiter des Bahnhofsmanagement Köln. „Die vereinfachte Wegführung, die zusammen mit der Bundespolizei und DB Sicherheit entwickelt wurde, hat sich bereits in den letzten Jahren bewährt.“ Zum Hauptbahnhof gelangt man nach Veranstaltungsende nur über den Bahnhofsvorplatz von der Dom-Seite. Der Breslauer Platz ist gesperrt. Im Hauptbahnhof selbst sind die Zugänge zur einfacheren Orientierung nach S-Bahnen und Regional- bzw. Fernverkehr aufgeteilt. Um die stark besuchten S-Bahnsteige zu entlasten, fährt zudem die RB 25 nach Mitternacht in Köln-Hauptbahnhof nicht von ihrem gewohnten S-Bahn-Gleis ab, sondern stattdessen von Gleis 2, und ab Köln Messe/Deutz von Gleis 4.

„Wer den Besuch nach dem Feuerwerk gemütlich ausklingen lässt, hat nicht nur mehr vom Abend, sondern entgeht auch der Stoßzeit“, empfiehlt Rossmann. „Mit den vielen zusätzlichen Züge kommen die Besucher auch Stunden nach der offiziellen Veranstaltung noch nach Hause.“

Stressfreie Anreise für den besten Blick
Besucher, die sich einen guten Platz sichern wollen, sollten am besten vor 20 Uhr anreisen. „Vom Rheinufer aus hat man zwischen Zoo- und Hohenzollern-Brücke einen sehr guten Blick auf das Hauptfeuerwerk – sowohl von der Innenstadt als auch von der Deutzer Rheinseite aus. Am bequemsten ist es, auf der Rheinseite zu bleiben, von der aus man anreist“, rät NVR-Geschäftsführer Reinkober.

Für Besucher, die aus der näheren Umgebung anreisen, eignet sich das VRS TagesTicket, das es für Einzelpersonen sowie für Gruppen bis 5 Personen gibt. An Wochenenden gilt es den ganzen Tag bis 3 Uhr des Folgetages. Mit dem Ticket darf man beliebig viele Fahrten in der gewählten Preisstufe in allen Nahverkehrszügen (RE, RB, S-Bahn) sowie Bussen, U- und Straßenbahnen im VRS-Gebiet antreten. Kinder unter 6 Jahren fahren kostenlos mit. Am DB-Automaten sind alle VRS-Tickets über den VRS-Button erhältlich.

Für die NRW-weite Anreise empfiehlt sich das SchönerTagTicket NRW. An Samstagen gilt es ganztägig bis 3 Uhr des Folgetages in der 2. Klasse. Mit dem Ticket dürfen alle Nahverkehrszüge (RE, RB, S-Bahn) sowie Busse, U- und Straßenbahnen aller Verkehrsverbünde und Verkehrsgemeinschaften in NRW genutzt werden. Für Einzelpersonen kostet es 29 Euro, für Gruppen bis zu 5 Personen 42 Euro. Interessant für Familien mit Kindern: Mit dem Gruppenticket kann ein Erwachsener beliebig viele eigene Kinder oder Enkel zwischen 6 und 15 Jahren sowie eine weitere Person mitnehmen, andere Kinder zählen als normale Fahrgäste. Kinder bis einschließlich 5 Jahre dürfen generell kostenlos mitfahren.

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