13.11.2014

S-Bahn Köln: Neue Angebote zum Fahrplanwechsel und noch mehr Sicherheit in den Zügen

Linie S 13 fährt in Stoßzeiten zusätzlich bis Hennef - Verlängerte Variante der S 13 erhält neue Linienbezeichnung S 19 - Moderne Fahrzeuge und zusätzliche Halte für die S 6 - Videoanlagen in allen Fahrzeugen


Düsseldorf/Köln, 13. November 2014. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 weitet DB Regio NRW die Zug-Angebote für zwei wichtige S-Bahn-Linien im Rheinland deutlich aus. Die regulär in Troisdorf endende Linie S 13 wird nun auch in den Nachmittagsstunden montags bis freitags zusätzlich über Siegburg weiter bis nach Hennef fahren. Diese verlängerte Variante der S 13 erhält dann die neue Linienbezeichnung S 19. Diese Leistungsausweitungen werden vom Zweckverband Nahverkehr Rheinland bestellt und finanziert.

Ab Köln Hauptbahnhof verkehrt die S 19 zwischen 15.01 Uhr und 18.21 Uhr im 20-Minuten-Takt. In den Morgenstunden gibt es die verlängerten Fahrten bereits seit einem Jahr. „Wir freuen uns sehr über die jeweils fast 3.500 zusätzlich angebotenen Sitzplätze von und nach Hennef in den Hauptverkehrszeiten am Nachmittag“, sagt Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR). „Damit haben die Pendler zwischen Hennef und Köln zu den Stoßzeiten unter der Woche weitere Reisealternativen. Zusammen mit dem bereits bestehenden Angebot der S 12 ergibt sich somit bereits ab Hennef in den Hauptverkehrszeiten ein 10-Minuten-Rhythmus von und nach Köln“.

Ergänzend werden die Linien S 13 und S 19 in Köln ganztägig um eine Station Richtung Westen verlängert: Die Fahrt geht statt bis zum Hansaring weiter bis Köln-Ehrenfeld. Dies gilt sowohl montags bis freitags von ca. 6 bis 1 Uhr als auch am Wochenende von ca. 9 bis 1 Uhr. „Mit der Verlängerung der S 13 und unseren regulären Fahrten der S 12 bieten wir zwischen Köln-Ehrenfeld und Köln-Hauptbahnhof erstmals einen lückenlosen 10-Minuten-Takt auf dieser wichtigen innerstädtischen Achse an“, erklärt Dirk Helfert, Leiter des Verkehrsbetriebs Rheinland von DB Regio NRW.

Auch das Angebot der Linie S 6 wird erweitert. Die dort aktuell eingesetzten lokbespannten Züge werden gegen neuere klimatisierte Elektrotriebwagen ausgetauscht. In Zukunft werden 22 Fahrzeuge des Typs ET 422 sowie zwei ET 423 auf der Strecke zwischen Köln-Worringen und Essen unterwegs sein. Größter Vorteil: Weil die neueren Modelle spurtstärker sind, können im vorgesehenen 20-Minuten-Takt drei Halte mehr angefahren werden als bisher. Zusätzlich hält die S 6 montags bis freitags nunmehr in beiden Fahrtrichtungen in Köln-Volkhovener Weg, Köln-Chorweiler Nord und Köln-Blumenberg. Dies gilt morgens in Richtung Köln-Worringen und nachmittags in Richtung Essen. In den Hauptverkehrszeiten bilden die S 6 und S 11 im Abschnitt Köln-Worringen – Köln Hbf somit einen attraktiven 10-Minuten-Takt.

Weitere Maßnahme: Für mehr Sicherheit haben NVR und DB Regio NRW die Bestreifungsquote in den Abendstunden erhöht. Künftig gibt es eine nahezu vollständige Begleitung aller Fahrten der S-Bahn Köln ab 19 Uhr bis Betriebsschluss. Auch die im Frühjahr begonnene Installation der Videoüberwachungsanlagen in der gesamten Fahrzeugflotte ist abgeschlossen: Um das Sicherheitsempfinden zu erhöhen, potenzielle Straftäter abzuschrecken und ermittelnde Behörden bei der Aufklärung von Delikten zu unterstützen, sind alle Züge der S-Bahn Köln mit jeweils 14 Kameras ausgestattet worden – insgesamt fast 900 Stück. DB Regio NRW hat in diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme insgesamt 2,3 Millionen Euro investiert.

Die aufgezeichneten Videobilder werden verschlüsselt auf Festplatten gespeichert. DB Regio NRW hat selbst keinen Zugriff auf das Material. Wenn sich ein konkreter Vorfall ereignet haben sollte, werden die Speichermedien mit der Aufzeichnung des Tatzeitraums an die Bundespolizei übergeben. Dort können die Daten mit entsprechenden Computern entschlüsselt und ausgewertet werden.

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