05.10.2018

Tarifliche Verbesserungen ab dem 1. Januar 2019

Mit Handy gebuchte Einzelfahrt wird mit 10 Prozent rabattiert – netzweit gültige Abos gelten einheitlich im erweiterten VRS-Netz – TagesTickets ab Januar 24 Stunden gültig


Köln, 05. Oktober 2018. Das kommende Jahr wird für die Fahrgäste im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) mehrere Verbesserungen bringen: Die VRS-Zweckverbandsversammlung und der Unternehmensbeirat haben beschlossen, dass es bei den HandyTickets zu einer Erhöhung der Rabattierung kommen wird. Der Rabatt beim Kauf eines HandyTickets beträgt zukünftig generell fünf Prozent (bislang drei Prozent), beim EinzelTicket beträgt der Rabatt sogar 10 Prozent. Die per Smartphone gebuchte Einzelfahrt innerhalb von Köln oder Bonn kostet somit nur noch 2,70 € (Preisstufe 1b). Damit fährt der Kunde in 2019 zum gleichen Preis wie im Jahr 2013.

Eine weitere beschlossene Maßnahme ist eine Attraktivitätssteigerung der VRS-TagesTickets. Diese gelten bislang lediglich bis zum Betriebsschluss des Kalendertages, an dem sie gekauft werden. Ab dem 1. Januar 2019 wird dieses Ticket ab dem Zeitpunkt der Entwertung 24 Stunden gültig sein. Die neuen Tickets werden unter den Namen „24StundenTicket 1 Person“ sowie „24StundenTicket 5 Personen“ angeboten. Beim Gruppenticket entfällt somit die bisherige Regelung, dass das Ticket an Wochentagen erst ab neun Uhr gültig war.

Einige Abos gelten ab Januar im erweiterten VRS-Netz – JobTicket auch während der Elternzeit
Zudem wurde entschieden, dass netzweit gültige Abos, wie das JobTicket, das GroßkundenTicket, das SchülerTicket, das DualTicket und das SemesterTicket ab dem 1. Januar 2019 einheitlich im kompletten erweiterten VRS-Netz gelten. Bislang galten diese Tickets nicht im Gebiet des Landkreises Ahrweiler. „Dies bedeutet einen deutlichen Kundenmehrwert und einen erheblichen Abbau an Tarifkomplexität“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. Die tariflichen Strukturmaßnahmen seien wichtige Schritte, um den Tarif im Verbundgebiet fit für die Zukunft zu machen: „Das Tarifsystem wird durch die Neuerungen einheitlicher und transparenter“, so Michael Vogel.

Eine weitere Anpassung wird es im kommenden Jahr bei den JobTickets geben. Da die Elternzeit immer beliebter wird, kann das JobTicket zukünftig während der Elternzeit für die Dauer von rund zwei Monaten weiterbezogen werden. Die genaue Dauer beträgt zwei volle Kalendermonate sowie die vor- und nachgelagerten Einzelwochen. Auch die Nutzer von AustauschschülerTickets profitieren von einer Umstellung. Dieses Ticket, das bislang nur für einen ganzen Monat gekauft werden konnte, wird ab dem 1. Januar 2019 als WochenTicket angeboten. Somit ist eine flexiblere Handhabung bei kürzeren Aufenthalten der Austauschschüler möglich.

Wie bereits im Juni dieses Jahres verkündet, steigen die Preise für die VRS-Tickets zum Jahresanfang um durchschnittlich 3,5 Prozent. Nach den beiden äußerst geringen Preisanpassungen in 2017 (1,4 %) und 2018 (1,1 %) machen die hohen Kostensteigerungen bei Personal, Treibstoff und Material die Tariferhöhung unumgänglich.

Die detaillierte Preistafel für das kommende Jahr finden Sie hier:
https://download.vrsinfo.de/VRS_Preistabellen_2019.zip 

 

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Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
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