30.09.2016

VRS passt die Ticket-Preise nur geringfügig an – Azubis fahren demnächst deutlich preiswerter

Tarifanpassung liegt 2017 bei 1,4 Prozent und 2018 bei 1,1 Prozent – Neues günstiges Ticketangebot für Auszubildende – HandyTickets künftig mit höherem Rabatt


Köln, 30. September 2016. In ihrer heutigen Sitzung hat die VRS-Zweckverbandsversammlung per Doppelbeschluss die niedrigste Preisanpassung seit Bestehen des VRS verabschiedet: Zum 1. Januar 2017 werden VRS-Tickets lediglich um durchschnittlich 1,4 Prozent, zum 1. Januar 2018 sogar nur um 1,1 Prozent teurer. Die VRS-Verkehrsunternehmen hatten der äußerst moderaten Anpassung bereits am Donnerstag zugestimmt. Damit liegt der VRS zum Teil deutlich unter den Anpassungen anderer großer Verkehrsverbünde. Zum Vergleich: Der benachbarte Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erhöht um 2,3 Prozent, der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachen um 2,7 Prozent und der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund um 2,9 Prozent.

„Eine Tariferhöhung ist zwar aufgrund der Kostensteigerungen bei Personal und Material unumgänglich. Die Anpassungen konnten jedoch so gering ausfallen, da die Energiekosten, insbesondere die für den Dieseltreibstoff, rückläufig sind“, erläutert Bernd Kolvenbach, Vorsitzender der VRS-Verbandsversammlung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen dadurch eine historisch niedrige Tarifanpassung bieten können und dennoch auch den Bedarf der Verkehrsunternehmen abdecken. Damit haben wir nahezu eine Preisstabilität erreicht“, so VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag.

Neues attraktives Ticketangebot für Auszubildende ab August 2017
Über eine besonders gute Nachricht können sich alle Azubis im Rheinland freuen: Zum 1. August 2017 setzt der VRS ein neues Tarifkonzept für Auszubildende um – und das bedeutet für die jungen Berufsanfänger ein besseres Angebot für weniger Geld. Bisher gibt es im VRS für Schüler und Studierende preislich attraktive, netzweit und ganzjährig gültige Angebote – für Azubis fehlte ein solches netzweites Angebot jedoch bisher. Das ändert sich ab Sommer nächsten Jahres, wenn das neue Tarifkonzept greift. Baustein Nummer eins: Das bisher nur berufsbegleitend Studierenden vorbehaltene DualTicket wird für Auszubildende geöffnet. Dieses solidarische Angebot im Abo, das von allen Azubis einer Berufsschule abgenommen werden muss, ist dann im ganzen VRS rund um die Uhr gültig und soll monatlich 42,20 Euro kosten. Voraussetzung ist hier, dass jeder Schüler einer Berufsschule das Angebot in Anspruch nimmt.

Sollte dem nicht so sein, bietet Baustein Nummer zwei eine Alternative: ein frei zu erwerbendes Abo, das im ganzen VRS rund um die Uhr gültig ist und monatlich 58,40 Euro kostet. Vorbilder hierfür sind das JobTicket und das SchülerTicket.

„Das bisherige Angebot für Auszubildende, das StarterTicket, entfällt ab nächsten Sommer und wird durch diese neuen, wesentlich mehr an den Bedürfnissen und dem Geldbeutel der Azubis ausgerichteten Tarifangebote ersetzt. Das ist eine sehr gute und faire Lösung für die jungen Berufsanfänger“, so VRS-Geschäftsführer Schmidt-Freitag.

Rabatt von mindestens 3 Prozent auf alle HandyTickets
Freuen können sich auch die Smartphone-Nutzer: Alle über das Smartphone erworbenen HandyTickets erhalten künftig einen Rabatt von mindestens 3 Prozent. Beim Kauf des vierten EinzelTickets für Erwachsene einer Preisstufe gelten nochmal zusätzlich deutlich günstigere Preise.

Weitere Vorteile: Die attraktiven Mitnahmeregelungen anderer Angebote werden ab 2017 auch auf das MonatsTicket und das Formel9Ticket im Einzelkauf ausgeweitet. Bisher war die Mitnahme nur beim Abo möglich. Hier gilt künftig auch, dass montags bis freitags ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen bis zu drei Kinder von sechs bis einschließlich 14 Jahren mitgenommen werden können.

Hinweis an die Redaktionen: Die ab dem 1. Januar 2017 gültige Preistabelle sowie zwei Pressefotos finden Sie unter folgendem Download-Link: http://download.vrsinfo.de/Preistabelle2017.zip


Pressekontakt:
Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Holger Klein
Pressesprecher
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